Google Penguin bezeichnet ein im Jahr 2012 veröffentlichtes Update des Algorithmus der Suchmaschine Google. Dieses richtet sich unter anderem gegen zu sehr optimierte Webseiten, wie sie im Zuge der Suchmaschinenoptimierung auftreten können.


Auswirkungen
Eine Suchmaschine wie Google ist bestrebt, die Manipulation von Ergebnissen und insbesondere deren Position zu verhindern. Aus diesem Grund sind die genauen Variablen des Suchalgorithmus unbekannt. Nach Matt Cutts, Chef des Webspam-Teams von Google, ist vor allem der Inhalt der Webseite für ein gutes Ranking relevant. Dennoch kann das Ranking künstlich verbessert werden. Eine Möglichkeit bietet dabei die On-Page-Optimierung. Dabei werden Inhalt, Formatierung und Quellcode so optimiert, dass Google die Internetseite besser einlesen kann. Eine weitere Methode ist die Generierung von Rückverweisen (Backlinks), wie sie bei der Off-Page-Optimierung betrieben wird.
Überoptimierte Webseiten sollen durch Google Penguin abgestraft werden. Dies kann durch ein Herabsetzen des Rankings in den Suchergebnissen bis hin zur kompletten Entfernung der Webseite aus dem Suchindex erfolgen. Die genauen Parameter mit denen Google Penguin arbeitet sind nicht bekannt. In der am 24. April 2012 bekanntgegebenen Erklärung zum Update wurden aber konkret das Keyword-Stuffing und unnatürliche Linkmuster als Kriterien zur Erkennung von Web-Spam erwähnt. Laut Google waren ca. 3 % aller Suchabfragen von dem Update betroffen.

 

Quelle: Wikipedia


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